Der Arbeit­skreis gibt seit 1990 das Jahrbuch „Medizin-​Ethik“ her­aus. Es wurde bis 2014 vom Deutschen Ärzte-​Verlag, Köln, ver­legt, ab 2015 erscheint es im LIT Ver­lag, Mün­ster. Die Reihe ist der medi­zinis­chen Forschung unter dem Leitgedanken „Ethik in der Medi­zin“ gewid­met. Geschäfts­führen­der Her­aus­ge­ber war bis zum Jahr 1999 Herr Pro­fes­sor Dr. med. Richard Toell­ner, Mün­ster. Im Jahr 2000 hat Herr Pro­fes­sor Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Tübin­gen, diese Auf­gabe übernommen.

Seit 2015 wird die Buchreihe von Herrn Prof. Dr. Dirk Lanz­erath vom Deutschen Ref­erenzzen­trum für Ethik in den Biowis­senschaften (DRZE), Bonn, herausgegeben.

Ethics of Research Involv­ing Minors

Dirk Lanz­erath, Mar­cella Rietschel (eds.)

Ethics of Research Involv­ing Minors
A Euro­pean Perspective

Band 29 der Reihe Medizin-​Ethik/​Medical Ethics. Schriften­reihe des Arbeit­skreis medi­zinis­cher Ethik-​Kommissionen in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land e.V.

LIT-​Verlag, 2018

128 pages, ISBN 9783-​64390975-​6


Research involv­ing minors is an area of con­tro­versy within med­ical ethics and med­ical law. Minors rep­re­sent a vul­ner­a­ble group, for whom par­tic­u­lar pro­tec­tive mea­sures are required and who should be excluded from research that does not offer the prospect of direct ben­e­fit. How­ever, the exclu­sion of minors from research into dis­or­ders of rel­e­vance to their age group pre­cludes the poten­tial for ben­e­fi­cial med­ical advances. Fur­ther­more, effec­tive pre­ven­tion strate­gies for com­mon med­ical con­di­tions with an ori­gin in child­hood and ado­les­cence, such as men­tal dis­or­ders, require the delin­eation of those who are at increased risk. This vol­ume con­sid­ers the eth­i­cal chal­lenges of research with minors for the researchers, but also for the involved research ethics com­mit­tees. In par­tic­u­lar, it reflects how minors can be more involved in the decision-​making-​processes and reports about the expe­ri­ences in con­duct­ing the Euro­pean mul­ti­cen­tric research project IMAGEMEND.

Forschungsethik und klin­is­che Forschung: Zur Debatte um die EU-​Verordnung zu klin­is­chen Stu­dien

Dirk Lanz­erath (Hg.) /​Vor­stand des Arbeit­skreis medi­zinis­cher Ethik-​Kommissionen in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land e.V. (Hg.)

Forschungsethik und klin­is­che Forschung

Zur Debatte um die EU-​Verordnung zu klin­is­chen Studien

Band 28 der Reihe Medizin-​Ethik/​Medical Ethics. Schriften­reihe des Arbeit­skreis medi­zinis­cher Ethik-​Kommissionen in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land e.V.

LIT-​Verlag, erschienen am 08. Dezem­ber 2016

178 Seiten, ISBN 9783-​64313081-​5

Die neue EU-​Verordnung für die Neuregelung der klin­is­chen Prü­fung mit Arzneimit­teln wird von vie­len Beobachtern als ein Rückschritt in der Kod­i­fizierung der medi­zinis­chen Forschung ange­se­hen. Ger­ade durch die in ihr auszu­machende Mar­gin­al­isierung von Ethik-​Kommissionen wird ein gewichtiges proze­du­rales Prinzip geschwächt. Der vor­liegende Band möchte aus inter­diszi­plinärer Per­spek­tive zum Diskurs über die Entste­hungs­geschichte, die prak­tis­chen Auswirkun­gen sowie die ethis­chen Her­aus­forderun­gen der EU-​Verordnung beitragen.

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Inci­den­tal Find­ings — Sci­en­tific, Legal and Eth­i­cal Issues

Dirk Lanz­erath /​Bert Hein­richs /​Mar­cella Rietschel /​Chris­tine Schmäl (Hg.)

Inci­den­tal Findings

Sci­en­tific, Legal and Eth­i­cal Issues

Medizin-​Ethik 26 — Jahrbuch des Arbeit­skreises Medi­zinis­cher Ethik-​Kommissionen in der Bun­desre­pub­lik Deutschland

Deutscher Ärzte-​Verlag Köln, erschienen am 28. Novem­ber 2013

146 Seiten, ISBN 9783-​76910626-​8

Der weit ver­bre­it­ete Ein­satz von bildgeben­den Ver­fahren in Forschung­spro­jek­ten wirft im Bere­ich der Bioethik Fra­gen und Prob­leme auf, beson­ders im Hin­blick auf „Zufalls­be­funde“ (engl. inci­den­tal find­ings). Auf­grund fehlen­der ein­heitlicher Richtlin­ien in Europa zum Umgang mit Zufalls­be­fun­den, befasst sich dieses Band mit der Frage, wie mit pathol­o­gis­chen Befun­den umge­gan­gen wer­den soll, die im Kon­text von Forschung­spro­jek­ten „zufäl­lig“ bei (ver­meintlich) gesun­den Proban­den erhoben wer­den. Die Inhalte sind z.T. in englis­cher Sprache ver­fasst. Der Anhang des Ban­des umfasst die Doku­men­ta­tion der 30. Jahresver­samm­lung des Arbeit­skreises Medi­zinis­cher Ethik-​Kommissionen in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land e.V. sowie das Manuskript von Herrn Prof. Raspe und Frau Dr. Hüppe zum Thema „Zum Selb­stver­ständ­nis einer medi­zinis­chen Forschungsethikkommission“.