Prof. Dr. med Elmar Doppelfeld
Vorsitzender des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen in der Bundesrepublik Deutschland
Vita
Geboren am 20.Oktober 1939 in Köln, Studium der Geschichte, Rechtswissenschaft, wissenschaftlichen Politik und der Humanmedizin an den Universitäten Tübingen, Münster und Köln 1960-1967, 1968 Promotion zum „Dr.med.“(Köln), 1968 -1977 Medizinalassistent und Ausbildung zum Arzt für Radiologie und zum Arzt für Nuklearmedizin an den Fachkliniken der Universitäten Zürich und Köln sowie der RWTH Aachen. 1977 Wechsel an das Institut für Klinische und Experimentelle Nuklearmedizin der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dort 1980 Habilitation für das Fach Nuklearmedizin. 1986 Ernennung zum Apl. Professor daselbst., 1980/1981 Gastdozent an der Universität Zürich und Oberarzt der dortigen Klinik für Radiotherapie und Nuklearmedizin.
Wissenschaftliche Publikationen zu Themen aus der Radiotherapie und der Nuklearmedizin, Schwerpunkt nuklearmedizinische Funktionsanalyse von Harnstauungsnieren. 1982 - 1988 Geschäftsführender Arzt der Bundesärztekammer, 1.1.1989 – 31.12. 2004 wissenschaftlicher Schriftleiter des "Deutschen Ärzteblattes".
Ethik in der Medizin
1982/1983 Mitwirkung bei der Gründung des „Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen in der Bundesrepublik Deutschland“, zunächst geschäftsführendes Vorstandsmitglied, 1994 erstmalige Wahl zum Vorsitzenden, wiederholte Bestätigung in dieser Funktion. 1992 Berufung in die Deutsche Delegation beim Lenkungsausschuß "Bioethik"des Europarates (CDBI), Mitwirkung an der Erarbeitung des „Menschenrechtsübereinkommens zur Biomedizin“ (Konvention von Oviedo) des Europarates vom 4.April 1997; seit 1996 Mitglied der Arbeitsgruppe "Biomedizinische Forschung am Menschen", die das im Jahre 2005 vom Ministerrat angenommene Zusatzprotokoll zur Oviedokonvention „ Biomedizinische Forschung“ formulierte. Vorsitzender einer Arbeitsgruppe, die auf der Grundlage der Konvention die 2006 vom Ministerrat gebilligte Empfehlung zur Forschung mit menschlichem Gewebe erarbeitete. Bis zum Jahre 2003 Mitglied des Vorstandes der Konferenz Europäischer Ethik-Kommissionen beim Europarat COMETH. Im Jahre 2001 Wahl in den Vorstand („bureau“) des CDBI, 2003 – 2005 Vizepräsident , 2005 – 2007 Präsident des (CDBI Wiederwahl nach den Bestimmungen des Europarates für seine Hauptausschüsse nicht möglich!).
Während der Präsidentschaft u.a. Verabschiedung der „Empfehlung zur Forschung mit menschlichem Gewebe“ und des Zusatzprotokolls zur Oviedokonvention „Genetische Tests für gesundheitliche Zwecke“.
Zahlreiche Veröffentlichungen zur Institution und Arbeitsweise von Ethik-Kommissionen sowie zu rechtlichen und ethischen Problemen der Medizinischen Forschung in deutschen, englischen und französischen Publikationsorganen.
Mitarbeit am Programm DEBRA des Europa-Rates zur Harmonisierung der Forschung am Menschen in den Ländern Mittel- und Osteuropas mit Seminaren u.a. in der Russischen Föderation, in Georgien, Serbien oder Bosnien-Herzegowina
E-Mail des Arbeitskreises:
med.ethik.komm@netcologne.de
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